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Trier, den 04.02.2010: Das Unternehmerteam Johannes Clemens und Dr. Ali-Reza Waladkhani entwickelt eine Software für klinische Behandlungspfade. Die Software ermöglicht Krankenhäusern, onkologischen Zentren und niedergelassenen Ärzten intra- und intersektorale Behandlungsprozesse nach (inter-) nationalen und hausinternen Leitlinien abzubilden und abzuwickeln. Durch die integrierte Vernetzungslösung von ambulanten und stationären Einrichtungen können zum Beispiel Untersuchungen über alle Behandlungszyklen hinweg automatisiert terminiert oder patientenbezogene Arzneimittelanforderungen gestellt werden. Externe Partner von Krankenhäusern können auf Grund definierter Zugriffsrechte den Behandlungsverlauf ihrer eigens behandelten Patienten einsehen und zur fortlaufenden Dokumentation beitragen. Durch die formularbasierte Dokumentation können mittels Mausklick Statistiken für Benchmarkings, Krebsregister oder andere epidemiologische Erhebungen erstellt werden.

Mit den für die klinische Forschung maßgeschneiderten Modulen verbessern Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte, insbesondere Onkologische Zentren ihre Forschungsaktivitäten. Klinische Studien mit ihren Behandlungsschemata und Dokumentationsvorlagen können im Studienverwaltungsmodul angelegt und mit der Probandenverwaltung durch einen einfachen Klick sämtliche anfallenden Termine über den gesamten Behandlungsverlauf im Voraus terminiert werden. Nach Durchführung können dann die Ergebnisse der medizinischen und pflegerischen Leistungen im System dokumentiert werden. Das integrierte Audit-Trail-Verfahren ermöglicht darüber hinaus die Überwachung und Protokollierung der Benutzeraktivitäten, wodurch die Validität der studienrelevanten Daten gesichert wird.

Das deutsche Gesundheitssystem ist mangels patientenorientierte Behandlungspfade durch Ineffizienz und Ineffektivität geprägt. Informationsverluste und –Verzögerungen führen zu einem unkoordinierten und unsystematischen Behandlungsverlauf. Ergebnis sind Doppeluntersuchungen, Fehltherapien oder sonstige verschwenderische Prozeduren, die hohe Gesundheitskosten verursachen. So konnten Studien bei 30 verschiedenen chronischen und akuten Krankheiten zeigen, dass lediglich 51-80% der Studienteilnehmer eine von Leitlinien empfohlene Versorgung erhielten. Mit den Modulen der Software SMATOS können evidenzbasierte Leitlinien angelegt werden, wodurch unmittelbar das aktuelle wissenschaftliche Know-how unter den Kooperationspartnern transferiert werden kann. Die Patientenbehandlung verbessert sich signifikant. Außerdem erhöht sich durch die Standardisierung und Optimierung der intra- und intersektoralen Prozesse die Effizienz, Effektivität und Qualität der Patienten- und Probandenversorgung.

Für die Forschung und Entwicklung der Software kooperieren die Unternehmer mit dem Studienzentrum des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier. Dort wird die Software getestet und zielgerichtet Verbesserungspotentiale identifiziert. Das Studienzentrum ist ein hervorragender Kooperationspartner, um Neuentwicklungen schnell zu implementieren, zu testen und zu verbessern.

Pressekontakt:

Johannes Clemens

Geschäftsführer

SMATOS UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG

Max-Planck-Straße 6-8

54296 Trier

Tel.: +49 651 20 78 91 6

Email: kontakt@smatos.de

Über SMATOS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) & Co. KG:

Die Unternehmensgründer Dr. Waladkhani und Dipl.-Oec. Johannes Clemens bringen einen großen Erfahrungsschatz für die Entwicklung der Software SMATOS mit. Sie sind seit vielen Jahren in der Klinischen Forschung bzw. der Entwicklung von dynamischen Datenbanken tätig.

Das Unternehmen befindet sich im Moment in der Seedphase und akquiriert zur Finanzierung des Markteintritts Fremdkapital. Der Markteintritt ist für Mitte des Jahres 2010 geplant.

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